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Mindestteilnehmerzahl:
4 Fahrzeuge / 8 Personen
Höchsteilnehmerzahl:
8 Fahrzeuge / 16 Personen |
Tourenplan
Treffpunkt ist der Fährhafen in Genua. Die Fähre erreicht
Tunis nach etwa 24 Stunden Fahrzeit. Nach der Ankunft fahren wir zum Hotel. Am
nächsten Morgen brechen wir nach dem Frühstück
Richtung Süden auf. Die Zeugnisse der römischen Vergangenheit
liegen am Wegesrand. Ruinenstädte und Aquädukte weisen
den Weg zu den Wasserfällen von Tamerza.
Vom
Canyon Mides aus sieht man schon fast die Dünen des Grand
Erg Oriental. Über kleine Dammstraßen queren wir Chott
el Rahim und Chott el Jerid, das größte Salzseensystem
Afrikas. In der Oase Douz versorgen wir uns mit dem Nötigen
für die Fahrt in den Süden. Die Fahrzeuge werden geprüft,
Wasser,
Treibstoff und Lebensmittel verstaut. Die Etappe Douz
– Ksar Rhilane führt erstmals durch die atemberaubenden
Dünen des Gran Erg. Zuvor gibt es eine Fahrerbesprechung.
Dabei geht es um Fahrzeugvorbereitung, Fahrtechnik, Navigation
und gegebenenfalls um die Bedienung des Satellitennavigationsgerätes
(GPS).
Wer schon alles weiß und kann sollte dem Unerfahrenen gerne
helfen. Wir stehen mit Rat und Tat zur Verfügung. Am nächsten
Morgen erwartet uns die erste anspruchsvolle Off Road Prüfung.
Nach ca. 100 km Dünenfahrens bietet der kleine Warmwassersee
von Kasar Rhilane die beste Gelegenheit, den Sand des Tages abzuschütteln
und zu entspannen.
Ein ausdrücklicher Hinweis und Rat unsererseits:
Wer nur den Norden Tunesiens (d.h. bis Ksar Rhilane)
bereisen will, braucht eigentlich keinen Reiseveranstalter, sondern
lediglich einen guten Reiseführer und eine Landkarte.
Dort, wo die meisten Tunesienreisen enden, geht es bei uns erst
richtig los. Die nächsten Tage bieten ohne Zeitdruck Sahara
von ihrer schönsten Seite. Wir fahren mit den notwendigen
Genehmigungen in das südliche Sperrgebiet.
Hier gibt es Dünenlandschaften wie in Libyen und Algerien. Wer
Dünenfahren liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Wer
hier gefahren ist hat nichts mehr zu fürchten. Der Schwierigkeitsgrad
ist allerdings dosierbar – Einsteiger erhalten ein individuelles
Fahrtraining von einem unserer Instruktoren.
Dünenfahren ist wie Skilaufen im Tiefschnee: Vorsicht! Es
besteht Suchtgefahr! Romantische Camps unter einem unglaublichen
Sternenhimmel, eindrucksvolle Fotomotive, die Ruhe der Wüstennächte
und gemütliches Fachsimpeln bei einem Gläschen geben
ein Übriges. In El Borma versorgen wir uns für die Durchquerung
des Remel el Abiod mit Wasser und Treibstoff.

Nach einigen Tagen erreichen wir unseren südlichsten Punkt
Tunesiens.
Das alte Fort Borj El Khadra an einem schilfumrandeten See liegt
im Dreiländereck von Tunesien, Algerien und Libyen.
Der Rückweg nach Tunis ist nicht festgelegt. Es besteht die
Möglichkeit, die Dünenlandschaften des Südens zu
genießen oder auf Pisten zu fahren. Die Entscheidung hängt
sowohl von den Teilnehmern wie auch vom Wetter ab. Eine Option
auf dem Rückweg in die Zivilisation ist die Route über
Chenini in den Bergen des Dahar.
Die heilige Stadt Kairouan bietet reichlich Gelegenheit zum Einkauf.
Vom alten Kamelsattel bis hin zum "fliegenden" Teppich
ist hier bei den arabischen Händlern fast alles im Angebot.
Man spricht deutsch - und wer jetzt nicht zäh genug verhandelt,
ist selber schuld. Dann sollten Sie sich auch noch die Moschee
von Kairouan ansehen!
Unsere kleine Karawane erreicht Tunis planmäßig am
Donnerstag. Am Freitag erwartet uns das Fährschiff, das uns
zurück nach Europa bringen wird.

Reisebericht Tunesien >>
Termine:
15.03.2008 - 29.03.2008
18.10.2008 - 01.11.2008
10.01.2009 - 24.01.2009
Preis:
2.280,- Euro (für Fahrer, Beifahrer, Fahrzeug)
1.980,- Euro (für 1 Person und Fahrzeug)
Treffpunkt:
Hafen Genua jeweils Samstags 13.00 Uhr.
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