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Mindestteilnehmerzahl:
4 Fahrzeuge /
8 Personen
Höchsteilnehmerzahl:
8 Fahrzeuge /
16 Person
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Termin:
11.10.2008 - 15.11.2008
Eine Expeditionsreise durch die Weiten der Westlichen Wüste auf den Spuren berühmter Pioniere und Wüstenforscher wie Gerhard Rohlfs, Lázló Almásy, Patrick Clayton und Prinz Kemal Al-Dine.
Voraussichtliche Route und Reiseablauf:
Samstag: 13 Uhr Treffen im Hafen von Genua gegenüber Terminal.
Überfahrt nach Tunis, ca. 24 Std.
Sonntag: Ankunft in Tunis, Weiterfahrt nach Nabeul (ca. 70 km), Übernachtung im Hotel.
Montag: Nabeul - tunesisch/libysche Grenze, Abwicklung der Grenzformalitäten auf beiden Seiten, Camp am Meer bei Zuara.
Dienstag: Zuara - Leptis Magna, Möglichkeit zur Besichtigung der römischen Ruinenstadt, Camp an Ausgrabungsstätte.
Mittwoch: Leptis Magna - Ajdabiya, Camp in der Wüste.
Donnerstag: Ajdabiya - Tubruk, Besichtigung der Kriegsdenkmäler, Übernachtung im alten Kriegshafen Al Burdi dicht an der ägyptischen Grenze
Freitag: Abwicklung der Grenzformalitäten (ca. 6 Std.), Camp ca. 250 km vor Siwa.
Samstag: Ankunft gegen Mittag in Siwa, Erledigung der letzten Formalitäten, Treffen mit unserem Militärbegleiter, Erleben und Besichtigung der Oase Siwa, z.B. Altstadt, Alexander-Orakel, Kleopatra-Quelle (Bademöglichkeit), Auftanken, Versorgung und Erholung.
Voraussichtlich Sonntag: Start in die Sandsea, Ziel ist die Oase Dakhla, Distanz etwa 1000 km. Unsere Route führt zu den Silicaglas-Feldern nahe der libyschen Grenze. Von dort schwenken wir auf Ost nach Dakhla. Es gibt keine festen Zeitpläne, der Weg ist das Ziel. Wir haben ca. 3 Wochen, um die gesamte westliche Wüste zu erforschen. Gerhard Rohlfs war 36 Tage auf seinem abenteuerlichen Marsch mit 10 Begleitern und 20 Kamelen unterwegs. In Dakhla haben wir die Möglichkeit zur Versorgung mit Diesel, Wasser und Lebensmitteln für die nächsten 10 Tage. Fahrzeugkontrolle. Baden und Ausspannen versteht sich von selbst. Die Oasen haben viel zu bieten von Kultur bis kulinarisch.
Nächstes Ziel ist das alte Krug-Depot Abu Ballas auf der Seidenstraße der Pharaonen. Auch wir werden irgendwo hier draußen ein Depot anlegen für die letzten 300 km unserer Rückfahrt. Kurs Süd, vorbei angrandiosen Landschaften, passieren wir 8 Bells, das Denkmal zu Ehren Prinz Kemal Al-Dine (von Almásy errichtet), die Clayton Craters und die beiden markanten Vulkanberge Peter and Paul (benannt von Sir Robert Clayton, der im Übrigen als erster die Erkundung der Sandsea mit Motorfahrzeugen auf seine Fahnen heften konnte).
Durch eine der trockensten Regionen der Welt bewegen wir uns zum südlichsten Punkt unserer Reise, dem Uweinat-Bergmassiv an der Grenze zum Sudan. Hier werden wir die Felszeichnungen der Gegend ausführlich erkunden.
Danach Kurs Nord zur Höhle der Schwimmer. Camp in der faszinierenden Felswelt am Fuße des Gilf El Kebir Plateaus.
Auffahrt zum Plateau über den Aqaba-Pass. Der Weg, den Almásy nahm auf seiner legendären Fahrt von Kufra nach Asyut. Durch die fantastische Welt der roten Dünen des Wadi Hamra geht es zurück nach Dakhla, an unserem Versorgunsdepot wird unterwegs aufgetankt.
Mördlich von Dakhla nehmen wir die alte Karawanenstraße, den Darb al-Farafra. Der Weg führt durch das Bab (Tor) al-Quasmund auf das Hochplateau. Dieser spektakuläre Aufstieg ist nicht einfach und geht nur mit wenig Gewicht im Auto und entsprechendem Geschick.
Farafra, das Tor zur Weißen Wüste. Hier nehmen wir Versorgung für unsere letzte Etappe. Wir queren die Weiße Wüste, Landschaft der weißen Kalksteinskulpturen und unglaublicher Berformationen zwischen Fels und Sand. Krus Siwa. Vielleicht finden wir die verschwundene Armee des Kambyses. Auf jeden Fall liegt die Totenstadt von Bahrein auf unserem (Heim)weg nach Siwa. Hier findet man zahlreiche Mumien in Felsenhöhlen.
In den Dünen vor Siwa schließt sich der Kreis dieser magischen Wüstenreise. Den Weg zurück kennen wir schon.
Wir verlassen den afrikanischen Kontinent am 14.11. mit der Fähre von Tunis nach Genua.
Fahrzeug:
Das eingesetzte Fahrzeug sollte in technisch einwandfreiem Zustand
sein. Alle Öle sollten vor der Reise erneuert und die Flüssigkeitsstände
überprüft sein (das heißt, nicht etwa vor einem
Jahr).
Kupplung und Fahrwerk (Stoßdämpfer) sollten in neuwertigem
Zustand sein. Wir empfehlen Koni Heavy Track.
Außerdem sollte die Bereifung einwandfrei sein. Ein Reserverad
auf Felge ist ausreichend. Reifenreparatur-Material und ein passender
Schlauch ist Pflicht. Wir empfehlen BFG Mud-Terrain oder All-Terrain
– unbedingt schlauchlos, wenn technisch möglich. Auf
Grund der Kompatibilität der Ersatzräder ist ein zweites
Reserverad auf Felge nicht notwendig.
Es ist zwingend darauf zu achten, die Fahrzeuge nicht zu überladen.
Das heißt, jedes unnütze Kilo Gewicht wie z.B. Highjacks,
Kuhfänger (bullbars), Glas oder schwere Konserven bleibt
zu Hause. Man sollte sein Fahrzeug so beladen, als ob es auf eine
Motorrad-Tour ginge. Jede Art von zugeladenem Gepäck und
Ausrüstung muss sicher im Fahrzeug verzurrbar sein. Unnötige
Dachlasten sind zu vermeiden.
Die Batteriebefestigungen sind unbedingt auf festen Sitz zu überprüfen
(Brandgefahr).
Die Radlager müssen unbedingt kontrolliert werden.
Der Aktionsradius sollte mindestens 300 l Diesel
(1600 km) betragen.
Trinkwasser-Reserven 60 Liter. Brauchwasser nach Bedarf für
maximal 8 Tage, Verpflegung für mindestens 20 Tage.
Empfohlene Ausrüstung:
• UKW-Funkgerät (Pflicht, kann geliehen werden)
• Reifenflickzeug für Schlauch und schlauchlos
• 1 passender Reserveschlauch
• 2 Sandbleche
• 2 Schäkel
• 1 Schaufel
• 1 Bergegurt
• Luftdruckprüfer
• Ventilkappen mit Dichtung
• Wagenheber (kein Highjack)
• 5 l Motoröl
• 3 l Getriebeöl
• 0,25 l Bremsflüssigkeit
• 2 Radbolzen und Muttern
• je 1 Radlager vorne (innen und außen) und hinten
• Flüssigmetall für Stahl und Aluminium
• Universaldichtmittel (z.B. Hylomar)
• Fahrzeugspezifische Schrauben, Muttern, Draht, Improviationsmaterial
• Sicherungen, Elekrokabel, Elektroverbindungen, 2 Ersatzbirnen
• Keilriemen
• Kühlerschläuche
• Wasserpumpe mit Dichtung
• 1 Kardan-Gelenk (wenn baugleich hinten und vorne, sonst
beide)
• 1 Lichtmaschinenlager und Kohlen
• Kupplungszylinder (Geber und Nehmer komplett oder als
Reparatursatz)
• Kraftstoffpumpe (Defender)
• Kraftstoffleitung (Schläuche)
• 1 Dieselfilter
• 2 Vorfilter (falls im Fahrzeug verwendet)
• 1 Luftfilter
• 1 Rolle Gaffa-Tape (Panzerband o.ä.)
• 1 kleine Dose Walzlagerfett (Kartusche)
• Bordwerkzeug
• Feuerlöscher
• Verbandskasten und Reiseapotheke
• Campingausrüstung
• 20 Liter Duschkanister mit Tauchpumpe, da unterwegs wenig
Duschmöglichkeiten
Preis:
2 Personen
und 1 Fahrzeug 4.890,00 €
1 Person und 1 Fahrzeug 4.480,00 €
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